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  Presseinfo, Stadt Fürstenwalde

07.07.2010

Bombenfund in Fürstenwalde

Am heutigen Morgen ist bei Bauarbeiten des Abwasser- und Zweckverbandes eine russische 250 kg-Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg in der Melanchthonstraße gefunden worden. Die Bombe liegt ca. 1,30 Meter tief. Nach Informationen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes muss die Bombe zeitnah entschärft werden. Dies ist für Freitag, den 9.7.2010, mittags gegen 12 Uhr vorgesehen.

Dazu wird um die Fundstelle ein Sicherheitsradius von 750 Metern gebildet. Wer innerhalb dieses Gebiets wohnt, wird durch eine Allgemeinverfügung aufgefordert, das Gebiet bis 8.00 Uhr zu verlassen. Mitarbeiter der Feuerwehr, des Ordnungsamtes und der Polizei sorgen gemeinsam für die Durchsetzung dieser Verfügung. Wer pflegebedürftig und gehbehindert ist, soll sich bis Donnerstag Abend für einen Transport bei der Fürstenwalder Feuerwehr unter der Telefonnummer (03361) 5559 12 anmelden.

Als allgemeine Anlaufstellen stehen zur Verfügung:

* E.ON/edis-Sportarena in der Hegelstraße 30
* EWE-Sporthalle in der Frankfurter Straße 67
* Juri-Gagarin-Sporthalle in der Gagarinstraße 39

Dort werden Verpflegung und kalte Getränke gereicht.

Außerdem zeigt das Union Filmtheater am Freitag um 10.00 Uhr kostenlos den Familienfilm „Das große Rennen“. Der Heimattiergarten und das Schwapp bieten an diesem Tag bis zum Ende der Aktion für die Betroffenen kostenlosen Eintritt. Im Friesenstadion können Familien ab 8.00 Uhr auf der Wiese und unterm Rasensprenger spielen.

Geschäfte, Arztpraxen, Behörden und Kindergärten sind an diesem Tag im betroffenen Gebiet am für den Zeitraum ebenfalls nicht erreichbar. Der Bahnverkehr wird kurzzeitig unterbrochen, der Busverkehr Oder-Spree kann an diesem Vormittag die Stadtlinien nicht bedienen. Die betroffenen Straßen werden von der Polizei abgesperrt.

Wenn die Bombenentschärfung gelingt, können ab ca. 14.00 Uhr alle betroffenen ca. 6.000 Fürstenwalder Bürger zurück in ihre Wohnungen. Sollte die Entschärfung misslingen und eine Sprengung notwendig werden, kann sich die Aktion bis in die Abendstunden hinziehen.

Alle Fürstenwalder im Sperrgebiet werden durch Wurfsendungen in ihren Briefkästen über das Geschehen informiert. Außerdem unterstützen Rundfunk und Fernsehen mit ihren Meldungen die Unterrichtung der Öffentlichkeit. In den frühen Morgenstunden des Freitags werden die wichtigsten Informationen auch durch Lautsprecherwagen der Polizei und der Feuerwehr verbreitet.

Am Donnerstag, dem 8. Juli 2010, ist eine Bürgerinformationsleitung freigeschaltet. Unter der Nummer (03361) 557-524 können von 9 bis 18 Uhr die Infos nochmals abgefragt werden. Diese Nummer ist auch am Freitag früh verfügbar.

Fürstenwaldes Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern herzlich für ihr Verständnis.



 






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