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  Presseinfo, Filmtheater Union Fürstenwalde



SeKi = Seniorenkino

Seniorenkino: Immer Montag – Immer 14 Uhr – Immer 3,50 €

Veranstaltungen 2010

14.04.10 18:00
Filmgespräch mit Gästen

„Treibhäuser der Zukunft. Wie in Deutschland Schulen gelingen“ Im Anschluss an den Film wird Schulleiter Roland Meister ihre Fragen Beantworten. Reinhard Kahls überragender Film darüber, wie Schule auch bei uns gelingt. Aus mehr als 200 Stunden Filmmaterial, gedreht im Unterricht und Schulalltag, mit Lehrern, Schülern und Eltern, sowie mit Interviews von Wissenschaftlern, hat der Filmemacher und Bildungsjournalist das Bild einer möglichen Zukunft montiert, die in manchen Schulen längst begonnen hat. Gezeigt werden u.a. die Bodensee Schule in Friedrichshafen, die Jena-Plan-Schule in Jena, das Gymnasium Klosterschule in Hamburg und viele andere zwischen Herten, Potsdam und Bremen. Diese haben Raum und Zeit des Lernens neu vermessen. Sie sind „Treibhäuser der Zukunft" geworden. Dokumentarfilm, Deutschland 2004, Eintritt: 1,50 Euro Eine gemeinsame Initiative des Filmtheaters Union, des Pädagogischen Kollegs der FAW gGmbH und des Netzwerkes Archiv der Zukunft.

15.04.10 10:00
Spatzenkino: „Die kleine Hexe“

...für Kinder ab 4 Jahren, mit Moderation, Eintritt: 1,- Euro... Die kleine Hexe Erst 127 Jahre ist die kleine Hexe jung und deshalb darf sie noch nicht mit den anderen Hexen auf dem Hexenberg feiern. Aber so leicht gibt sie nicht auf. In zwei lustigen Geschichten zeigt sie allen, dass man nicht alt sein muss, um eine gute Hexe zu sein. "Die Kleine Hexe" nach Ottfried Preußler wird in der DEFA-Synchronfassung von 1983 gezeigt. Wer die Geschichte vorlesen möchte, findet sie im gleichnamigen Buch au dem Thienemann Verlag.

20.04.10 17:30
Im Rahmen der 1. Breufsinformationswoche „Was am Ende zählt“

Kaum ist die junge Carla (Paula Kalenberg) von daheim ausgerissen, um in Lyon Mode zu studieren, schon wird ihr am Bahnhof alles gestohlen. Mittellos heuert sie bei Rico (Vinzenz Kiefer) an, um auf seinem Schiff mitzuarbeiten. Dort lebt Lucie (Marie-Luise Schramm), in der sie eine Freundin findet. Als Carla entsetzt entdeckt, dass sie schon seit geraumer Zeit schwanger ist, trifft sie eine Vereinbarung: Sie bekommt das Kind in Lucies Namen, um frei zu sein. Der kühn eingefädelte Deal einer werdenden Mutter wird durch ihre aufflammende Liebe zum Kind hintertrieben und löst gefährliche Eskalationen aus. Zwei Lebensentwürfe opponieren in diesem emotionalen und milieugetreuen Drama über die Orientierungslosigkeit der Jugend. Drama, Deutschland 2007, FSK: 12, 104 Minuten; Eine Zusammenarbeit mit der Stadt Fürstenwalde.

21.04.10 18:00
Filmgespräch mit Gästen „Kinder!“

Im Anschluss an den Film wird Schulleiter Roland Meister ihre Fragen Beantworten. Der Film Kinder! ist eine Dokumentation des Journalisten und Filmemachers Reinhard Kahl. Hauptdarsteller sind Kinder im Alter von null bis zehn Jahren. Der Film ist dem Lerngenie der Kinder auf der Spur. Mehr als zwei Jahre lang haben Reinhard Kahl und sein Team Kinder in der Natur, in Kindergärten, Schulen und Forschungseinrichtungen begleitet. Aus mehr als 250 Stunden Beobachtungen ist eine Dokumentation von 90 Minuten entstanden. Man sieht einen „Tierfilm über Menschen.“ Aber anders als andere Tiere brauchen Menschen Kultur. Der Film zeigt die Entfaltung der „kulturellen Intelligenz“ unter anderem in der „Lernwerkstatt Natur“ in Mülheim an der Ruhr, in Daniel Barenboims Musikkindergarten Berlin, in der Schweizer Primaria, die Kindergarten und Schule integriert. „Eigentlich braucht jedes Kind drei Dinge“, sagt der Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther in Kinder!: „Es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann, es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann und es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt.“ Die Zuschauer erleben Kinder zum Beispiel beim Lernen in der Natur, in Forschungseinrichtungen oder im Musikkindergarten. Eindrucksvolle Bilder liefern wertvolle, aber auch überraschende Erkenntnisse über das Lernverhalten in den frühen Jahren. Der Film wurde durch die Deutsche Telekom Stiftung als Hauptförderer ermöglicht. Dokumentarfilm, Deutschland, Eintritt: 1,50 Euro Eine gemeinsame Initiative des Filmtheaters Union, des Pädagogischen Kollegs der FAW gGmbH und des Netzwerkes Archiv der Zukunft.

30.04.10 20:15
Generationen im Film: „Zimt & Koriander“

Dieses gern als mediterrane Antwort auf "Bittersüße Schokolade" apostrophierte Drama um Liebe, Familienbande und die völkerverbindende Macht der guten Küche wurde ein echter Publikumserfolg an der östlichen Adria. Der griechische Astrophysiker Fanis erfährt, dass sein Großvater Vassilis erkrankt ist. Er macht sich auf eine letzte Reise zu ihm nach Istanbul, wo die ganze Familie einst lebte. Fanis beginnt, sich zu erinnern: An seine Kindheit in Istanbul, wo ihm der Großvater anhand von Gewürzen erste Lektionen in Astronomie erteilte. Im Wort Gastronomie steckt auch das Wort Astronomie, so der alte Mann. Pfeffer ist warm und brennt wie die Sonne, Zimt ist süß und bitter wie die Venus und damit die Frauen. Gewürze haben magische und heilende Fähigkeiten, erfährt Fanis in den spannenden Stunden mit dem Großvater, auf dessen Dachboden er mit dem Mädchen Saime immer spielte. Doch die Idylle zerbricht, als die Türken 1964 die Griechen zwingen, das Land zu verlassen. Fanis’ Familie trauert um ihre Heimat, und für den siebenjährigen Fanis bricht die Welt zusammen: Er muss nicht nur seinen Großvater, sondern auch seine beste Freundin Saime zurücklassen. Nun, 30 Jahre später fragt sich Fanis, der inzwischen selbst mit Leidenschaft kocht, ob er es geschafft hat, seinem eigenen Leben genug Würze zu geben.

08.05.10 20:15
Premierefeier "Im Schatten der Wahrheit“

Es beginnt alles in einem Internetcafé als Benn, der Journalist von Beruf ist, versucht, sich in die Seiten des BND ein zu-haken. Durch einen bekannten Kollegen aus dem Irak hat Benn erfahren, dass der BND die E-Mail-Konten von Journalisten ausspioniert. Benn will einen Artikel darüber schreiben und begibt sich in Gefahr. Denn es dauerte nicht lange, da sind ihm auch schon die Ersten auf den Versen und verfolgen ihn. Nur knapp kann Benn seinen Verfolgern entkommen. Von nun an muss Benn vorsichtig sein, denn er weiss, seine Verfolger werden nicht aufhören ihn zu suchen, bis sie ihn haben. Und seine Vermutung scheint sich zu bestätigen, denn wenige Stunden später bricht bei Benn, während er schläft ein Feuer aus, zu dem auch sein Bruder David gerufen wird. Benn bleibt nur eine Möglichkeit, er muss sich seinem Bruder öffnen. Während sie auf einer Parkbank sitzen, erzählt Benn von seinen Recherchen und dass er verfolgt wird. David jedoch kann das alles nicht glauben und hat den Verdacht, dass Benny verrückt ist. Zusammen mit seiner Frau beschließt David seinen Bruder einem Arzt vorzustellen. Dort erfährt er, dass Benn Schizophren ist. Benn wird in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, von wo er nur wenige Tage später ausbricht und bei einem Autounfall ums Leben kommt. Doch einige Tage später, am Grab seines Bruders, erfährt David, dass Benn lebt. Von jetzt an soll David die gefährliche Arbeit seines Bruders weiterführen. Deutschland 2010, Thriller, 93 Min

09.05.10 10:00
Gedenkveranstaltung zum 65. Jahrestag der Befreiung „Ich war neunzehn“

Konrad Wolfs eigenes Kriegstagebuch bildete die Grundlage für diesen Film. Der Held Gregor Hecker, Leutnant der Sowjetarmee und emigrierter Deutscher, entdeckt Deutschland und die Deutschen zwischen dem 16. April und dem 3. Mai 1945. In der Ich-Form erzählt Gregor seine Erlebnisse. Erfahrungen und Entscheidungen in der Zeit des Umbruchs und des Erwachsenwerdens, politische Neuorientierung und Selbstfindung sind hier Konrad Wolfs Themen. Der Film löste viele Gespräche aus. Die historische und biografische Dimension des Jahres 1945 und seiner Vorgeschichte wurde für manchen erstmals wieder real aussprechbar, für viele junge Menschen erstmals erfassbar. DDR 1968, Drama, FSK 12, 120 Min.

11.05.10 09:30
Spatzenkino

„Sommerliches von Pettersson und Findus“

26.05.10 08:30
Filmernst: „Lippels Traum“

26.05.10 10:45
Filmernst: „Unsere Ozeane“

26.05.10 20:15
Hospiztag „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“

Eine Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst Fürstenwalde. In seinem melancholischen, etwas anderen "Reisefilm" erzählt der japanische Regie-Veteran Yojiro Takita einfühlsam und heiter von einem ganz speziellen Reiseleiter wider Willen. Pechvogel Daigo hat seine Stelle als Cellist verloren und kehrt mit seiner Frau zurück in die Heimat im pittoresken Norden Japans. Auf der Suche nach einem neuen Job entdeckt er die Anzeige eines auf "Reisen" spezialisierten Unternehmens. Der exzentrische Chef Sasaki engagiert ihn auf der Stelle. Daigo kann sein Glück kaum fassen, da eröffnet ihm Sasaki die wahre Natur seines Geschäfts: Er soll Verstorbene nach altem Ritual für die "Letzte Reise" vorbereiten. Von wegen Reisebüro! Daigo ist entsetzt. Aber ein Batzen Geld stimmt ihn um. Wofür er so fürstlich entlohnt wird - das behält er zu Hause lieber für sich. So nimmt das ländliche Leben im Rhythmus der Jahreszeiten seinen Lauf. Es ist ein Doppelleben: Tags weiht ihn der väterliche Feinschmecker Sasaki in die einzigartige Kunst des tröstenden Nokan-Zeremoniells ein, nachts blüht das Eheglück, findet er zurück in den Kreis der alten Freunde und weckt das Cello seiner Kindheit Erinnerungen an Mutter und Vater, Gutes und Ungelöstes. Dann aber entdeckt seine Frau Mika die Wahrheit über seinen anrüchigen Beruf. Immer hat sie zu ihm gehalten. Umso mehr verletzt sie nun, dass Daigo ihr Vertrauen brach. In einem leidenschaftlichen Ausbruch stellt sie ihn vor die Wahl: Hör auf damit! Oder ich gehe.

28.05.10 20:15
Generationen im Film „FEVER – Africa starts rollin“

05.06.10 20:15
Filmgespräch mit Gästen „Die 4. Revolution“

Eine Zusammenarbeit mit dem Bündnis 90/Die Grünen

10:06.10 09:30
Spatzenkino

30.06.10 08:30
Filmernst: „Vorstadtkrokodile 2“

30.06.10 10:30
Filmernst: „Neukölln Unlimited“

04.-08.10.2010
Kinderfilmfest im Land Brandenburg

18.-24.11.10
Britfilms 3
 






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