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  Presseinfo, Stadt Fürstenwalde

29.06.2010

Vandalismus, nein danke! Eine Stadt sucht nach Lösungen

Am vergangenen Freitag trafen sich im Rahmen der jährlichen Begehung der Spielplätze durch die SPIKO die Mitglieder derselben, Vertreter des Ordnungsamtes, der Polizei und der Stadtverwaltung zu einem Vor-Ort-Termin auf dem Mühlenberg. Gerade der Mühlenberg, der in diesem und im nächsten Jahr im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens umgestaltet werden soll, ist in dieser Saison verstärkt von Beschädigung und Zerstörung betroffen. Alle Beteiligten sind sich einig: Einmischen statt Wegsehen ist die Devise.

Das Anliegen der Stadtverwaltung ist es, nach Möglichkeiten zu suchen, das Engagement von Bürgern für Ordnung und Sicherheit in der Stadt zu unterstützen, zu fördern und zu vereinfachen. In dem Bemühen zu helfen, solle sich aber niemand selbst in Gefahr bringen oder in den „Dschungel der Zuständigkeiten“ geschickt werden und auf diesem Wege einfach die Lust am Engagement verlieren. Deshalb wird derzeit die Freischaltung einer Notrufnummer der Stadt nach Dienstschluss und an den Wochenenden geprüft. Die Polizei regt die Bildung einer Sicherheitspartnerschaft auch in Fürstenwalde an. Storkow, Frankfurt und Erkner hätten damit gute Erfahrungen gemacht.

Wer Interesse an dem Thema hat, soll sich in der Fachgruppe Öffentliche Ordnung und Gewerbe unter der Telefonnummer 557-523 oder per mail unter oeff-ordnung-gewerbe@fuerstenwalde-spree.de melden. Die Interessenten, die sowohl Privatpersonen als auch Vereine sein können, werden dann an die Polizei vermittelt. Die Betreffenden benötigen ein polizeiliches Führungszeugnis. Nach einer Schulung und Genehmigung durch den Polizeipräsidenten werden die Sicherheitspartner - mit einem Ausweis und Handy ausgerüstet - gegen eine Aufwandsentschädigung in "ihrem Revier" tätig. Auch an die Bildung eines kommunalen Präventionsrats wird gedacht.


 






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